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21 Nov.,2024
Sascha Andreas
Fahrten
Zugriffe: 700

Mathe, Geschichte und Pädagogik – Gemeinsam auf großer Tour in Barcelona

Nach langen Vorbereitungen trafen sich der Geschichtsleistungskurs von Frau Dörsing, der Mathematikleistungskurs von Herrn Baltzer und der Pädagogikleistungskurs von Frau Feldmann, für die kurzfristig Herr Lanfermann eingesprungen war, am Samstag, dem 05.10.2024, bereits um 15.30 Uhr am Hemberg, um zur Kursfahrt nach Barcelona aufzubrechen. Die erste Überraschung erlebten wir direkt, als der Bus ankam, denn für die 32 Schüler und die drei Lehrer fuhr ein riesiger Doppelstockbus vor. Tatsächlich zogen wir in diesen luxuriösen Bus alleine ein, sodass alle das mächtige Platzangebot in den bequemen Ledersitzen genießen konnten. Pünktlich um 16.00 Uhr rollten wir dann an in Richtung Süden, mit viel Gepäck, großen Erwartungen und der Aussicht auf einen tollen Aufenthalt. Die Fahrt verlief recht zügig; unterwegs gab es dann pünktlich um Mitternacht die erste kleine Geburtstagsfeier auf dem Rastplatz. Unsere beiden Busfahrer fuhren uns sicher durch Luxemburg, Frankreich und hinein nach Spanien: Unser Ziel, das „Htop Hotel Olympic“ in Calella (40km nördlich von Barcelona), war bereits um 08.00 Uhr morgens in greifbarer Nähe, hin kamen wir aber erst einmal nicht, weil die halbe Stadt wegen eines Triathlons abgeriegelt war. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, über verschiedene Routen durch die Stadt zu kommen, war es dann letztlich die freundliche Polizei, die uns die Durchfahrt zum Hotel ermöglichte.

Glücklich und zufrieden konnten wir so bei bestem Spätsommerwetter schon einmal unser Gepäck im Hotel unterbringen. Da unsere Zimmer aber um diese Zeit noch nicht bezugsfertig waren, suchte man erst einmal den nächsten Supermarkt auf, um sich mit Getränken und etwas zu essen zu versorgen.

Gestärkt und mit Snackvorräten ging es für unsere Gruppe weiter zum Strand, um schon einmal dem Mittelmeer „Hallo“ zu sagen: Ein wenig Ruhe am Strand tat den Meisten nach der langen Fahrt dann auch gut.

Um 12.00 Uhr ging es dann zurück ins Hotel, Zimmer beziehen und dann ab mit Handtuch und Badesachen zum Strand, um endlich ins Wasser zu springen und am Sandstrand die Sonne zu genießen. So blieben wir als Gruppe zusammen und erlebten bei Sonnenschein einen herrlichen Strandtag. Erst zum Abendessen ging es zurück ins Hotel, wo wir um 19.30 Uhr unsere erste gemeinsame Mahlzeit an einem doch recht ansehnlichen Buffet einnahmen. Hier war eigentlich für jeden etwas dabei, Fleisch und Fisch wurden sogar vor Ort frisch gegrillt.

Der Abend stand dann zur freien Verfügung - einige gingen doch recht früh ins Bett, andere stürzten sich in das Nachtleben von Calella. Am nächsten Morgen, dem 07.10.2024, mussten aber alle wieder früh aufstehen, denn um 08.00 Uhr gab es ein gemeinsames Frühstück an einem wirklich ordentlichen Frühstücksbuffet, denn wo gestern noch Fleisch und Fisch gegrillt wurden, konnte man sich morgens immer frisch gebratene Eier oder Pancakes abholen. Gestärkt ging es dann pünktlich um 09.00 Uhr mit unserem Bus nach Barcelona zur ersten Stadtbesichtigung. Von der Kolumbusstatue aus ging es für unsere Gruppe zunächst über die Rambla del Mar zum Hafen, wo wir unsere ersten Referate hören durften, weiter dann an den großen Luxusjachten vorbei bis zum Hauptstrand von Barcelona. Auch hier gab es wieder gut vorbereitete Referate zu hören und die Möglichkeit für alle, etwas zu trinken zu kaufen, denn bei großartigem Sonnenschein wurde es doch recht schnell recht warm. Vom Hafen aus spazierten wir nun auf der ersten großen Prachtstraße Barcelonas, der Rambles, um von dort zur Boqueria, der großen Markthalle, zu gelangen. Hier durften die Schüler dann in Kleingruppen durch den außergewöhnlichen Lebensmittelmarkt stöbern und die Mittagspause verbringen. Weiter ging es die Rambles hoch auf die Placa de Catalunya zu, einem der größten Plätze in Barcelona, um dann in das berühmte Gotische Viertel einzubiegen. Die passenden Referate wurden diesmal vor der beeindruckenden Kulisse der alten Kathedrale präsentiert. Die große Kirche inmitten der engen und verwinkelten Gassen des Gotischen Viertels war nicht nur ein malerischer Anblick, sondern das Viertel bot den Schülern nun auch die Gelegenheit, die vielen kleinen Geschäfte und gemütlichen Tapasbars auf eigene Faust zu erkunden. Um 17.00 Uhr fuhr uns dann unser Bus zurück zum Hotel. Da es immer noch schön warm war, gingen viele Schüler mit den Lehrern direkt noch zum Strand. Dort konnte man den Tag beim Volleyballspielen, im Wasser oder einfach nur auf dem Handtuch im Sand in Ruhe ausklingen lassen, bevor es dann um 19.30 Uhr wieder zum gemeinsamen Abendessen ins Hotel ging. Der Dienstag wurde dann dem Montag sehr ähnlich. Wir fuhren wieder mit dem Bus um 09.00 Uhr nach Barcelona, dieses Mal aber zunächst zum Parc Güell, wo unsere „Gauditour“ beginnen sollte. Auf den Spuren des berühmten Architekten und Künstlers Antoni Gaudi ging es vom Park Güell zur imposanten Sagrada Familia, der vielleicht berühmtesten Kirche der Welt, die tatsächlich jeden faszinierte. Am Fuße der Kirche gab es dann auch freie Zeit zum Mittagessen oder um sich in Ruhe das gewaltige Bauwerk anzusehen, bevor es für unsere Gruppe weiter in Richtung Innenstadt zur Casa Mila und zur Casa Battlo ging. Diese ebenfalls sehr berühmten Bauwerke Gaudis liegen direkt an dem teuersten Einkaufsboulevard der Stadt, dem Passeig de Gracia, an dem eigentlich alle namhaften Designer dieser Welt ihre Geschäfte haben. So neigte sich der Tag schon wieder dem Ende zu: Von der Placa de Catalunya aus ging es dann wieder über das Gotische Viertel, wo man noch ein wenig freie Zeit zur Verfügung hatte, zurück zum Bus, der uns wieder zum Hotel brachte. Viel Sonnenschein begleitete uns den ganzen Tag, aber auch ordentlich Wind, und so zeigte sich das Mittelmeer am Abend beim alltäglichen Strandbesuch von einer ganz anderen Seite, denn es gab größere Wellen, in die sich trotzdem einige Schüler wagemutig – und unter den wachsamen Augen der Lehrer – stürzten. Die Sonne und starker Wind empfingen uns dann auch am Mittwoch, dem 09.10.2024. Wieder ging es für unsere Gruppe mit dem Bus nach dem Frühstück um 09.00 Uhr erst einmal in Richtung Barcelona, dieses Mal aber in Richtung Montjuic, dem 213m hohen Hausberg etwas südlich der Altstadt. Zunächst entließ uns der Bus am Nationalpalast, dem Palau Nacional. Über die mächtigen Treppen dieses beeindruckenden Bauwerkes, das für die Weltausstellung 1929 errichtet worden war, spazierten wir an den größten Brunnenanlagen der Stadt vorbei, die leider aufgrund der starken Trockenheit der letzten Monate kein Wasser führten. Dann ging es hinauf zum Nationalmuseum Barcelonas, wo wir mit einem fantastischen Blick über die Stadt belohnt wurden. Auch wenn einige Schüler sich oben erst einmal kurz hinsetzen mussten – sie waren halt nicht Rolltreppe gefahren, sondern tatsächlich bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen die Treppen hochgerannt –, so waren wir doch gut vorbereitet auf die Besichtigung des ehemaligen Olympischen Dorfes, welches zur Olympiade 1992 eingeweiht worden war. Vorbei an riesigen Plätzen und anderen Sportstätten des ehemalige Olympischen Dorfes ging es dann für unsere Gruppe weiter bis zum Olympiastadion, welches aufgrund der Umbaumaßnahmen am Stadion Camp Nou aktuell als Spielstadion des FC Barcelona genutzt wird. Das Stadion hatte geöffnet und war umsonst zu besuchen, was natürlich die fußballbegeisterten Schüler besonders ansprach. Durch viele Gassen und Parks ging es für uns dann den Hausberg hinunter in die Stadt, immer wieder unterbrochen von interessanten Referaten, die wir im lauschigen Schatten der Bäume in den vielen malerischen Parkanlagen hören durften. Zur Mittagszeit waren wir dann wieder an der Kolumbusstatue, von wo aus jeder noch ein wenig in die Stadt gehen durfte, bevor wir dann gegen 14.00 Uhr mit dem Bus weiter zur Freixenet-Sektkellerei fuhren, die wir besuchen wollten. In der Sektkellerei empfing man uns mit einem kleinen Werbefilm, dann nahmen wir an einer Führung durch die unterirdischen Herstellungs- und Lagerstätten teil, die heute aber nur noch museal genutzt werden.

Die anschließende Mostverköstigung auf der Besucherterrasse war ein netter Abschluss unseres letzten Tages in Barcelona, bevor wir mit dem Bus wieder zurück nach Calella fuhren, wo wir alle noch einmal den Strand erobern wollten. Ins Wasser ging es aber heute leider nicht mehr, da das Mittelmeer derart aufgewühlt war mit hoher Brandung, dass die Lehrer das Baden unter diesen Umständen nicht verantworten wollten. Aber egal, im Sand zu liegen, mit den Füßen ins Wasser zu gehen oder eine Runde Beachvolleyball zu spielen war auch kein schlechter Ausklang des Tages. So ging es um 19.30 Uhr noch einmal zum letzten gemeinsamen Abendessen ins Hotel und die Schüler durften noch ein letztes Mal den spanischen Abend in der Sonne genießen. Glück gehabt, denn in Iserlohn war das Wetter mit kalten Temperaturen und Regen dann doch eher bescheiden – wohl denn, wenn man auf Kursfahrt im Süden ist!

So ging es am Donnerstag, dem 08.10.2024, dann für unsere Gruppe wieder nach Hause. Pünktlich um 9.00 Uhr erfolgte bereits das Auschecken aus dem Hotel. Alles verlief absolut reibungslos, alle Schüler mussten dann die Koffer auf den Busparkplatz hinter dem Hotel bringen, wo wir gemeinsam den Bus beluden. Pünktlich um 09.30 Uhr rollten wir dann in Richtung Norden bis zur spanischen Grenzstadt Figueres. Hier war noch ein kleiner kultureller Zwischenstopp für das Museum des berühmten Künstlers Salvador Dalí geplant. Nach einer kurzen Suchfahrt mit dem Doppeldeckerbus durch die Stadt ging es dann für zwei Stunden in dieses doch absolut verrückte Museum. Ob Dalís Bilder, seine Skulpturen oder das Museum selbst, alles lässt sich wohl in die Kategorie „genial, aber verrückt“ einordnen. So hatte das Museum für jeden etwas zu bieten, ein kurzer Gang in die Innenstadt zum Verpflegung-Einkaufen für die Fahrt rundete dann den Abstecher ab, bevor es um 13.45 Uhr wieder in den Bus und auf zur zweiten Etappe der Heimfahrt ging. 

Die Rückfahrt war dann zum Glück unspektakulär, sodass wir überpünktlich um 05.15 Uhr müde, aber zufrieden wieder den Hemberg-Parkplatz erreichten, wo es dann direkt in die Herbstferien ging.

Was bleibt zum Ende der Fahrt aus Lehrersicht noch zu sagen?

Wir sind uns alle drei einig, dass es mit den Schülern der drei Leistungskurse eine außergewöhnliche Fahrt war. Alle haben es geschafft, dass diese Fahrt absolut harmonisch war, sei es bei den kulturellen Veranstaltungen oder während der Freizeit am Strand; immer war die Stimmung sehr gut und so ist es uns allen gelungen, gemeinsam eine großartige Kursfahrt gehabt zu haben, die uns hoffentlich noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird. Wir als Lehrer können nur sagen, dass wir mit euch Schülern diese Fahrt jederzeit noch einmal machen würden: An dieser Stelle also noch einmal vielen Dank für die vielen schönen Stunden, die wir gemeinsam mit euch verbringen durften.

Im Anschluss an diesen Bericht folgen dann auch noch die Eindrücke der Schüler aus den verschiedenen Kursen selbst, die hier natürlich auch zu Wort kommen sollen: 

Pädagogikleistungskurs von Frau Feldmann:

Barclona ist eine pulsierende Stadt, die durch ihre einzigartige Architektur, vor allem die von Antoni Gaudi, geprägt ist. Die lebhaften Straßen wie z. B. die Rambla laden zum Flanieren und Entdecken ein. Barcelona vereint kulturelle Vielfalt, Geschichte und modernes Leben auf besondere Art und Weise. Die kulinarische Szene ist ein weiteres Highlight, mit traditionellen Tapas und modernen Restaurants. In dieser Stadt fühlt man sich sofort Willkommen und kann sich kaum sattsehen an den vielen Facetten, die die Stadt zu bieten hat.

 

Geschichtsleistungskurs von Frau Dörsing:

Die Fahrt nach Barcelona übertraf alle unsere Erwartungen. Wir lernten nicht nur unsere Mitschüler sondern auch die Lehrer von einer ganz anderen Seite kennen und hatten gemeinsam unheimlich viel Spaß. Auch die Orte, die wir besichtigt haben, waren wunderschön. Die Eindrücke und Erfahrungen, die wir gesammelt haben, werden wir sicher nie vergessen und sie werden uns unser ganzes Leben begleiten.

 

Mathematikleistungskurs von Herrn Baltzer

Wir dachten uns schon, dass sich die Fahrt auszahlen würde, aber dass es dann am Ende einer der besten Fahrten der kompletten Schullaufbahn wird, war warscheinlich für uns alle dann doch überraschend. Nicht nur Barcelona und die Umgebung war wunderschön, sondern auch die vielen verschiedenen Eindrucke, die wir dort gewonnen haben. Ingesamt hat diese Fahrt so nicht nur unsere Beziehung zu den Lehrern gestärkt, mit denen wir eine tolle Zeit hatten, sondern uns auch die schönen Seiten Spanien auf besondere Art und Weise gezeigt.

 

 

 

 

 

16 Nov.,2024
Katrin Pfefferkuch
Fahrten
Zugriffe: 698

Schülergruppe des Gymnasiums An der Stenner in Straßburg

Vom 14. bis 16. November 2024 besuchen die beiden Französisch -Kurse des Gymnasiums An der Stenner Straßburg. Sie erkundeten den Europarat, das Europäische Parlament und besuchten eine Berufs- und Studienmesse. Neben spannenden Einblicken in die europäische Politik und berufliche Perspektiven blieb auch Zeit, die Altstadt zu entdecken. Die Reise auf den Spuren der Deutsch-Französischen- Beziehungen bot viel Spaß und wertvolle Erfahrungen.
16 Nov.,2024
Katrin Pfefferkuch
Fahrten
Zugriffe: 569

Straßburg

Vom 14. bis 16. November 2024 besuchen die beiden Französisch -Kurse des Gymnasiums An der Stenner Straßburg. Sie erkundeten den Europarat, das Europäische Parlament und besuchten eine Berufs- und Studienmesse. Neben spannenden Einblicken in die europäische Politik und berufliche Perspektiven blieb auch Zeit, die Altstadt zu entdecken. Die Reise auf den Spuren der Deutsch-Französischen- Beziehungen bot viel Spaß und wertvolle Erfahrungen.
29 Mai,2024
Sascha Andreas
Fahrten
Zugriffe: 981

Stenner erobert Südtirol – Jochgrimm Schulskifahrt 2024

Nach den wohl verdienten Weihnachtsferien war es am Sonntag, den 07.01.2024, endlich wieder soweit: Um 20.00 Uhr machte sich das Skiteam, bestehend aus Frau Löhr, Frau Westermann, Herrn Baltzer, Herrn Kersting, Herrn Lanfermann und Herrn Lütz sowie die beiden Klassenlehrern Frau Littfaß und Herrn Rentrop und die gesamte Stufe 8 auf den Weg nach Südtirol in Italien. Zusätzlich unterstützt wurde die Gruppe auch noch von Herrn Behlau, der als Aushilfslehrer ebenfalls mit an Bord war. Bei schlechtem Wetter ging es zunächst staufrei gen Süden, in Bayern verwandelte sich dann der Regen in Schnee.
Durch Österreich ging es dann über den Brenner nach Italien und dort bis Bozen auf der Autobahn, dann weiter auf den Passstraßen bis zum Passo Oclini. Auch wenn es in Bozen noch grün war, mit jedem Höhenmeter wuchs die Schneedecke und passend zu unserer Ankunft in 2000 Metern Höhe am Hotel Schwarzhorn (Abbildung 1) tauchte die Sonne die Wipfel der Dolomiten und der Alpen in ein glitzerndes weiß, denn an den letzten beiden Tagen hatte es zum Glück über 50cm Neuschnee in den Südalpen gegeben. So kamen wir nach gut 12 Stunden Nachtfahrt im dick verschneiten Jochgrimm an und die Vorfreude stand den Schülerinnen und Schülern deutlich ins Gesicht geschrieben. Natürlich mussten bei eisigen Temperaturen aber erst die Busse entladen werden, dann gab es die Zimmerschlüssel und alle durften ihre Zimmer beziehen. Betten machen und Schränke einräumen war angesagt, dann mussten aber auch schon die ersten zum Skiverleih, denn knapp 80 Paar Ski, Skischuhe und Helme mussten ausgeliehen werden. Dank der guten Organisation vor Ort war dies allerdings kein Problem und kostete nicht all zu viel Zeit.
So waren alle glücklich, um 13.00 Uhr zum Essen im großen Speisesaal zusammen zu kommen, wo es endlich das wohlverdiente Mittagessen gab. Nach dem Essen gab es dann die erste Ansage für alle, wie nach jedem Essen, damit jeder wusste, was als nächstes zu tun war.
Nach dem Mittagessen ging es dann mit kompletter Skibekleidung nach draußen in den Schnee, zwar durfte man noch nicht Ski fahren, aber zumindest wurde schon einmal das Material vorgestellt: Wie zieht man seine Skischuhe an, wo gehören die Skisachen nach dem Gebrauch hin, wie kommt man mit den Skischuhen in die Skier etc. Auch die ersten Übungen, wie das Gleiten auf einem Ski, wurden in Angriff genommen.
Nach dieser ersten Materialkunde ging es durch den Skikeller (Abbildung 2) noch einmal auf die Zimmer und zur Erkundung des Hotels, bevor man sich um 19.00 Uhr gemeinsam wieder zum Abendessen traf. Das Abendessen bestand immer aus einer warmen Speise wie Lasagne, Cannelloni oder Pizza, dazu gab es immer ein großes Salatbuffet, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Da wir die letzte Gruppe waren, die zum Essen kam, gab es auch immer auf einem Extratisch die Reste aus dem Restaurantbetrieb, auch hier fanden sich immer viele unterschiedliche Leckereien, an denen man sich bedienen konnte. Zusätzlich gab es jeden Abend noch einen süßen Nachtisch.
Als letzter Programmpunkt des Tages startete man dann im Barbereich mit einer Rally zu den FIS-Regeln, die jeder Schüler beherrschen muss. Die Schülerinnen und Schüler zückten ihre Handys und machten sich innerhalb des Hotels auf die Suche nach den unterschiedlichen QR-Codes. Bei den FIS-Regeln geht es um die Verhaltensweisen der Skifahrer auf der Piste, die jeder Skifahrer beachten muss.
Nach diesem anstrengenden Tag und der Nachtfahrt ging es dann doch recht früh ins Bett, denn morgen, am Dienstag, sollten alle fit für den ersten richtigen Skitag sein.
So kamen dann am Dienstag, den 09.01.2024, zunächst einmal alle um 9.00 Uhr zum Frühstück zusammen, um gestärkt in den Tag zu starten. Um 10.15 Uhr traf man sich dann mit kompletter Ausrüstung auf der Piste. Hier ging es zunächst einmal darum, auf den Ski zu stehen und erste Übungen zum Bremsen wie „Pizza und Pommes“ zu verinnerlichen. So wurde fleißig geübt und auch die ersten Kurven auf Ski konnten gemeistert werden.
Zum Glück liegt das Hotel genau an den Liftanlagen, so dass man direkt von der Piste in den Skikeller gehen konnte, bevor man sich um 13.00 Uhr auf den Weg zum Mittagessen machte. Nach dem Abstellen der Ski wurden die Skischuhe auf eigens dazu vorgesehenen Schuhhalter gesteckt, durch die warmes Wasser fließt. So waren die Schuhe immer trocknen und sorgten bei den kalten Temperaturen für kuschlig warme Füße.
Mittags gab es immer eine Vorspeise in Form von Nudeln, dann ein Hauptgericht bestehend aus Fisch oder Fleisch, Gemüse und einer Beilage wie Reis oder Kartoffeln. Die Tische, an die immer 8 Personen passten, mussten aber vorher eben eingedeckt werden, erst dann wurde das Essen vom Servicepersonal zum Tisch gebracht.
Am ersten Skinachmittag wurde dann draußen wieder geübt, die erste Gruppe Anfänger war allerdings schon so gut, dass sie zur ersten Liftfahrt mit dem Tellerlift aufbrechen konnte. Nach einer kurzen Einweisung, wie man so einen Tellerlift überhaupt benutzt, ging es dann für die erste Anfängergruppe an die erste Abfahrt vom Schwarzhorn hinunter zum Hotel. Über mangelnde Freude und Spaß konnte man sich hier tatsächlich nicht beklagen (Abbildung 3).
So endete der erste Skitag und alle waren über ihre erreichten Ziele glücklich, morgen früh würden dann die nächsten Schülerinnen und Schüler ihre erste Tellerliftfahrt bestreiten können.
Nachdem am Dienstag noch ein wenig Wolken unterwegs waren, aus denen auch ein paar Schneeflocken fielen, erwartete uns in den ganzen nächsten Tagen nur noch Sonnenschein, dazu Tagestemperaturen unter dem Gefrierpunkt. Durch den Neuschnee konnten die meisten Strecken auf Naturschnee befahren werden, so dass wir in der Tat beste Bedingungen für das Skifahren erleben durften. Eingecremt mit ausreichend Sonnenschutz und mit viel Freude sowie Mut schafften es immer mehr Schülerinnen und Schüler den Anfängerhügel zu verlassen und zunächst den einfachen Schwarzhornhang auf ihren Ski herunterzufahren. Gleichzeitig wechselten aber auch die ersten Anfänger auf die zweite Schwarzhornpiste, die bedeutend steiler ist. So füllten sich die Hänge immer mehr mit freudigen Skifahrern, während unten auf der Anfängerpiste so gut wie kein Betrieb mehr war. Leider zog zwischendurch ein Magen-Darm-Virus durch die Schüler- und Lehrerschaft unserer Schule und immer wieder mussten Schüler sowie Lehrer einen Tag pausieren, dem Spaß auf der Piste tat dies aber keinen Abbruch. An dieser Stelle sei aber auch noch einmal allen Schülerinnen und Schülern gedankt, die sich wirklich liebevoll um die Erkrankten gekümmert haben. So leicht ist man am Stenner nicht unterzukriegen, sodass alle nach kurzen Pausen wieder auf den Skiern standen.
Am Freitag, also dem vierten Skitag, schafften es die ersten Anfänger auf die Pisten des Weißhorns (Abbildung 4). Diese Strecken waren deutlich länger und wiesen schon eine beachtliches Gefälle auf. Das schreckte unsere Schülerinnen und Schüler allerdings nicht ab, gekonnte wurden auch diese Pisten in Angriff genommen und hinab gerast. Natürlich wurde vorher das gigantische Bergpanorama bewundert, denn schon auf der Fahrt mit dem Sessellift hatte man einen großartigen Rundblick vom Weißhorn auf die umliegenden Gipfel. Am Samstag, dem 14.01.2024 öffnete dann auch die große Abfahrt vom Schwarzhorn, die man erst nach 12-minütiger Fahrt mit dem Sessellift erreichen konnte (Abbildung 5 und 6). Diese lange Abfahrt beinhaltet am Gipfel ein echtes Steilstück, wo man nicht nur technisches Können, sondern auch eine große Portion Mut brauchte, um sich mit seinen Skiern den Berg hinunterzustürzen. Aber auch hier zeigten sich unserer Schülerinnen und Schüler unbeeindruckt. Auch wenn der ein oder andere Mal die Kurve nicht erwischte, so kamen doch alle frohen Mutes unten wieder am Lift an, stolz darauf, was man in den wenigen Tagen auf Skiern erreicht hatte.
Aber es blieb nicht nur beim Skifahren, auch für Unterhaltung neben der Piste war gesorgt. Eine Schneewanderung auf den Gipfel des Weißhorns (Abbildung 7), wo man ein gigantisches Bergpanorama bis zur Zugspitze bewundern konnte, wie auch die Wanderung zur urigen Isihütte, wo man mit heißen Getränken versorgt wurde, waren ebenfalls für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein Highlight. Abends bot sich den Schülerinnen und Schülern ebenfalls die Möglichkeit an einem Tischtennis- und Kickerturnier teilzunehmen. Hier konnte man sich nicht nur mit seinen Mitschülern messen, sondern auch die Lehrkräfte herausfordern. Den Sieger erwartete Ruhm und Ehre. Natürlich durfte auch ein Karaoke Abend sowie zwei Discoabende nicht fehlen, die noch einmal zu einer ausgelassenen Stimmung beitrugen. Ansonsten luden auch die Flure und die Bar immer wieder zu Spieleabenden oder einfach nur zum Quatschen ein.
Ein besonderes Highlight gab es dann noch am Samstagabend: Nach Sonnenuntergang konnte man sich zur Fackelabfahrt melden. Nach Sonnenuntergang öffnete der Tellerlift noch einmal und alle Beteiligten wurden auf die obere Piste gezogen. Danach wurde die Beleuchtung am Lift ausgestellt und die Mitfahrenden erhielten eine große Wachsfackel, so dass wir dann alle hintereinander nur im Schein der Fackel die Piste herunterfahren konnten. Alle, die nicht mitfahren wollten, erwarteten den langen „Fackelwurm“ dann unten am Lift, wo abschließend noch alle Fackeln zusammengeworfen wurden und die versammelte Schülerschaft, angeführt von Herrn Kersting, um das lodernde Feuer herumtanzen durfte (Abbildung 8).
So endete die Schulskifahrt schneller als gedacht und am Sonntag, den 14.01.2024, stand der letzte Skitag an. Noch ein letztes Mal ging es auf das Schwarzhorn, die letzten mutigen Anfänger wollten noch einmal ihr Glück versuchen. Bei herrlichem Sonnenschein gab es also abschließend einen fantastischen Skitag, an dem jeder noch einmal zeigen konnte, wie gut er das Skifahren gelernt hatte. Aber alles hat nun einmal ein Ende und so mussten wir unsere Skimaterial ab 15.00 Uhr wieder in den Skiverleih bringen.

 

Am Abend gab es dann zum Abschluss noch eine Disco, bevor wir am Montag, den 15.01.2024, wieder unseren Heimweg antreten mussten. Nach dem Frühstück ging es mit unseren Bussen wieder auf den Weg nach Iserlohn, wo wir um 22.30 Uhr am Hembergparkplatz ankamen.

So endete die Schulskifahrt 2024 glücklicherweise ohne Verletzungen beim Skifahren. Nach fantastischem Wetter und großartigen Skierlebnissen werden wir, das Skiteam des Gymnasiums An der Stenner, diese Fahrt wohl noch lange in Erinnerung behalten, denn selten zuvor ist ein Jahrgang so erfolgreich beim Skifahren gewesen. Dabei gilt unser besonderer Dank an dieser Stelle noch den Schülerinnen und Schülern, die bereits gut Skifahren konnten und uns in unglaublicher Art und Weise bei der Schulung unterstützt haben. Also Alexia, Paula, Daniel, Elias, Julius und Theo: Vielen Dank für die geleistet Arbeit und in besonderer Weise noch an Jurek, der uns zusätzlich alle mit seiner unglaublich tollen Fahrweise begeistert hat.

 

Euer Skiteam vom Gymnasium An der Stenner

Hotel Corno Nero vom Schwarzhorn aus gesehen
Material einstellen im Skikeller des Hotels Schwarzhorns
Tellerlift am Schwarzhorn zu den Anfängerpisten
Die Pisten des Weißhorns 1
Auf dem Schwarzhorn
Herrliche Pisten am Schwarzhorn
Auf dem Gipfel des Weißhorns
Fackelabfahrt
29 Mai,2024
Sascha Andreas
Fahrten
Zugriffe: 878

Individueller Frankreich- Austausch für einen Monat? - c‘est possible!

Bestimmt kennen Einige von euch den Brigitte-Sauzay-Austausch, bei dem man für 3 Monate
nach Frankreich fährt und einen französischen Partner für 3 Monate bei sich beherbergt. Aber ein
Austausch nur für einen Monat? Auch das ist bei uns am Stenner möglich! Zwei Schülerinnen und
ein Schüler der 8b haben jeweils einen Partner über eine französische Kollegin vermittelt
bekommen und das Abenteuer Frankreich-Austausch gewagt! Die französischen SchülerInnen
sind derzeit bei uns an der Schule und nehmen am Unterricht teil, unternehmen aber auch sehr
viel mit ihren Gastfamilien….
Im Folgenden seht ihr, wie der Besuch in Iserlohn so verläuft und was bei uns, laut der
französischen Gäste anders als in Frankreich ist. Falls ihr die Gäste einmal kennenlernen möchtet,
sie sind noch bis zum 20.02. bei uns am Stenner. Am 29.02. geht es dann direkt für unsere
SchülerInnen einen Monat lang nach Scéaux, ganz in der Nähe von Paris. Wir sind schon
gespannt, was sie von dort berichten werden und ob es noch weitere Unterschiede gibt…!
Wer Interesse haben sollte, auch einmal an einem individuellen Austausch mit Frankreich
teilzunehmen, der kann sich gerne bei Frau Littfaß melden.
Viel Spaß beim Lesen und viel Vergnügen in Frankreich!

  1. Rückbesuch in Chorzów – Zum ersten Mal wieder in Polen nach Corona
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