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02 Juni,2026
Christian Baltzer
Fahrten
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Rückbesuch in Chorzów – Wieder ein unvergessliches Erlebnis

 Nach dem tollen Besuch der polnischen Schülerinnen im Dezember 2025 gab es nun den Rückbesuch. Umso aufgeregter trafen wir uns am Montag, den 18.05.2026 um 11.00 Uhr am Flughafen in Dortmund, um das Gepäck einzuchecken. Pünktlich um 13.00 Uhr startete dann unser Flieger Richtung Osten. Regen begleitete uns auf dem Flug, aber nach der Landung in Katowice pünktlich um 14.30 Uhr hörte der Regen dann glücklicherweise auf.

Mit dem Zug, der tatsächlich sehr pünktlich, sauber und leer war, ging es dann nach Chorzów und nach einem kurzen Fußmarsch wurden wir schon in der Partnerschule von den polnischen Schülerinnen empfangen. Es war ein sehr herzliches Wiedersehen und die Schülerinnen zogen dann mit guter Laune weiter in die jeweiligen Gastfamilien.

Für die Lehrer ging es zu einem kleinen Hotel in der Nähe des Stadions, dort hatte man zum Glück schon im November zwei Zimmer reserviert, denn in Chorzów herrschte schon Ausnahmezustand: Die Band Metallica hatte sich für Dienstagabend zum großen Konzert im Stadion angesagt, dementsprechend rar waren Unterkünfte. So hatten dann doch alle – Schülerinnen wie Lehrer – eine vernünftige Unterkunft gefunden und man konnte sich entspannt auf die nächsten Tage freuen, zumal gegen Abend sich dann die Woken auflösten und die Sonne noch einmal hervorkam, hoffentlich ein gutes Omen für die nächsten Tage.

Am Dienstag konnte man morgens ein wenig ausschlafen und in den Gastfamilien den Tag in Ruhe starten. Die Sonne schien und auf dem Programm stand zunächst eine Führung durch Katowice. Katowice ist die Hauptstadt Schlesiens und hat sich von einer sehr kommunistisch geprägten Industriestadt in eine moderne Metropole verwandelt. Neben alten Stadtteilen gibt es noch jede Menge Überbleibsel aus den teils futuristisch anmutenden Prunkbauten des Kommunismus, so dass mit den immer wieder vorkommenden Grünstreifen ein abwechslungsreiches Stadtbild geformt worden ist.

Nach der Stadtführung durften dann alle ihren Nachmittag individuell verbringen. Viele blieben in Katowice und besuchten später am Abend noch ein Konzert vor der als „Untertasse“ genannten Konzerthalle, aber es gab dann auch tatsächlich eine Schülerin, die das große Glück hatte, am abendlichen Metallica Konzert im Stadion von Chorzów teilzunehmen. Die Gasteltern hatten Karten besorgt, das Konzert mit 70.000 Zuschauern gilt als eines der größten Events in Polen im Jahr 2026. Den ganzen Tag über konnte man überall in der Stadt schon die Fans der Heavy-Metalgruppe sehen, in der Stadt selbst gab es keine Hotelzimmer mehr und die Stadt platzte an diesem Abend in der Tat aus allen Nähten.

Am Mittwoch stand dann ein Ausflug in die wunderschöne Stadt Krakau auf dem Programm. Die mit knapp einer Millionen Einwohnern große Stadt Krakau selbst, liegt etwa 100 Kilometer südöstlich von Chorzów und ist im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört worden, so dass der alte Stadtkern so gut wie keine Schäden genommen hat. Mit dem Zug ist Krakau gut in etwas mehr als einer Stunde von Chorzów aus zu erreichen, und nach der Zugfahrt gingen wir vom Bahnhof aus durch das gewaltige Stadttor zum Marktplatz mit der dort stehenden Marienkirche. Über den Königsweg ging es vorbei an wunderschönen alten Gebäuden zur Burg der Stadt und von dort weiter zum bronzenen Drachen, der an der Weichsel stehend das Wahrzeichen der Stadt ist.

Zurück am Marktplatz besuchten wir noch ein unterirdisches Museum, wo es Ausgrabungen der Stadt Krakau aus den letzten 700 Jahren zu sehen gab. Ein Gang in die große Einkaufsgalerie am Bahnhof in Krakau rundete den Tag dann ab, bevor wir uns um 17.30 Uhr mit der Bahn wieder auf den Weg zurück nach Chorzów machten. Der Abend gehörte dann wieder den Gastfamilien, viele verabredeten sich noch, um den Abend gemeinsam genießen zu können.

Am Donnerstag trafen wir uns alle zunächst bei wieder bestem Wetter in der Schule unserer Partnerstadt, dem Liceum Ogólnokształcąc. Die Schule gilt als sehr humanistisch geprägt, überall sind zudem Sitzecken und Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler, sich zu treffen, Tischtennis zu spielen etc. Der Schulleiter der Schule fährt im Zweijahresrhythmus mit etwa 20 Schülerinnen und Schülern in den Sommerferien für 6 Wochen nach Indien, in der Schule hängen überall Erinnerungen an diese Fahrten und auch wir bekamen von zwei zukünftigen Abiturienten, die selber im letzten Jahr an einer solchen Fahrt teilgenommen hatten, einen interessanten Vortrag über eben diese Fahrt. Mit großer Spannung konnte man den Erzählungen der Schüler folgen, man merkte schnell, dass diese Studienfahrt den Jugendlichen wohl immer im Gedächtnis bleiben wird, nicht nur aus dem Grund, dass sie sich das Geld dafür eigenständig erarbeitet haben.

In der Schule gab es dann als Stärkung noch Pizza, danach fuhren wir mit der Straßenbahn Richtung Katowice zum Bowlen. Von hier aus starteten die Schülerinnen zum letzten gemeinsamen Nachmittags- und Abendprogramm, wo alle gemeinsam noch einmal ihre aufregende Zeit zusammen genießen konnten.

Doch auch jeder Austausch geht einmal vorbei und so trafen wir uns am Freitag, dem 22.05.2026 wieder mit gepackten Koffern in der Schule. Nach einer Evaluation der letzten Woche gab es noch Snacks für die Reise, bevor wir schweren Herzens Abschied nehmen mussten. Nicht nur den Schülerinnen, auch uns Lehrern fiel es schwer, denn wir hatten gemeinsam ein großartige Zeit in Chorzów erlebt.

Mit der Bahn fuhren wir noch nach Katowice zum Flughafen und nach einen ruhigen Rückflug landeten wir müde, aber glücklich wieder am Dortmunder Flughafen. Und so endete wieder einmal ein gelungener Austausch und wir Lehrer möchten uns noch einmal herzlich bei allen Teilnehmenden bedanken. Wieder einmal habt ihr das Gymnasium An der Stenner großartig vertreten und unserem Label „Europaschule“ einen weiteren würdigen Stempel aufgedrückt!

Für alle, die im nächsten Jahr Interesse haben, eben diesen Austausch auch mitzumachen, noch ein paar Anmerkungen der teilnehmenden Schülerinnen:

Marleen: Es war ein sehr schöner Austausch, wir haben viel gesehen und erlebt. Wir wurden sehr herzlich empfangen, so dass man sich nur wohlfühlen konnte.

Viktoria: Ich kann von diesem Austausch viele wunderbare Erinnerungen mitnehmen sowie wunderbare Freundschaften knüpfen. Ich finde jeder, der dafür offen ist, sollte auf jeden Fall am Polenaustausch teilnehmen.

Sophie: Ein Erlebnis der Kultur, so könnte man es ausdrücken. Es war nicht nur alles gut organisiert und strukturiert, sondern auch sehr ereignisreich. Die Gemeinschaft war stark und man hat viel von der polnische Kultur erfahren können.

Aurelie: Es war echt ein schönes Erlebnis, was man im Leben mindestens einmal gemacht haben sollte. Die Schüler und auch Lehrer hier sind so hilfsbereit und nett und die Schule ist auch wunderschön. Wir waren eine sehr tolle Gruppe und haben uns alle sehr gut verstanden.

Amelie: Ich habe diese Reise sehr genossen und würde es jedem der überlegt, bei einen Austausch mitzumachen, weiterempfehlen. Es ist eine einmalige Gelegenheit, die man auf jeden Fall nutzen sollte, ich würde auf jeden Fall immer wieder hier nach Katowice und Chorzów zurückkommen.

 



11 Mai,2026
Katrin Pfefferkuch
Fahrten
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Almeloaustausch 2026

Seit nunmehr 45 Jahren verbindet unsere Schule eine besondere Partnerschaft mit Almelo in den Niederlanden – der längste und traditionsreichste Austausch unserer Schulgemeinschaft. In diesem Jahr machten sich 30 hochmotivierte Schülerinnen und Schüler am vergangenen Mittwoch trotz starken Regens auf den Weg in die Niederlande. Die Vorfreude war groß, denn in Almelo warteten die Austauschpartnerinnen und -partner, die bereits man bereits vom Besuch im Februar kannte. Nach einer fröhlichen Begrüßung ging es in die Gastfamilien, wo ein gemeinsames Mittagessen für ein warmes Ankommen sorgte und erste Gespräche die Verbundenheit über Ländergrenzen hinweg spürbar machten. Am frühen Nachmittag stand Klootschieten auf dem Programm, ein regionales Wurfspiel, das dem Boßeln ähnelt. In gemischten Teams zog die Gruppe über ein Feld, wobei sportlicher Ehrgeiz und ausgelassene Stimmung Hand in Hand gingen. Zum Glück blieb das Wetter trocken, sodass der Tag bei einem geselligen Grillen ausklingen konnte – eine ideale Gelegenheit, neue Freundschaften zu vertiefen und Pläne für die kommenden Tage zu schmieden. Am nächsten Morgen führte der Ausflug nach Giethoorn, dem „Venedig der Niederlande“.

In kleinen Booten ging es durch die malerischen Kanäle vorbei an Reetdachhäusern und Holzbrücken; die besondere Ruhe und Schönheit des Ortes machte die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Anschließend fuhr die Gruppe weiter nach Zwolle, wo Zeit für einen Stadtbummel, Sightseeing und ein wenig Shopping blieb. Ob historische Giebelhäuser, ein Spaziergang entlang der alten Stadtmauern oder niederländische Leckereien in gemütlichen Cafés – die Eindrücke waren vielfältig und die Begeisterung groß. Der Abend wurde in den Gastfamilien verbracht, die mit viel Herzlichkeit Einblicke in den Alltag gaben und den kulturellen Austausch mit Leben füllten. Der letzte Tag stand im Zeichen der Schule vor Ort. Gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern besuchten die Jugendlichen den Unterricht und erhielten einen lebendigen Einblick in den niederländischen Schulalltag. Besonders eindrucksvoll waren die Unterrichtsmethoden, die offene Arbeitsatmosphäre und der Vergleich zu gewohnten Abläufen in Iserlohn. In Gesprächen und kleinen Projektarbeiten wurde spürbar, wie sehr man fachlich wie menschlich voneinander lernen kann. Gegen Mittag trat die Gruppe die Rückreise nach Iserlohn an – müde, zufrieden und mit vielen neuen Erinnerungen im Gepäck. Das Fazit fiel einstimmig positiv aus: Der Austausch mit Almelo hat Freundschaften vertieft, Horizonte erweitert und die 45-jährige Tradition unserer Schule mit frischen Geschichten bereichert. Schon jetzt wächst die Vorfreude auf ein Wiedersehen – in dem Wissen, dass diese gelebte Partnerschaft weiterhin Brücken zwischen Ländern, Sprachen und Menschen schlägt.

13 Feb.,2026
Katrin Pfefferkuch
Fahrten
Zugriffe: 639

Es war endlich wieder soweit... Almelo-Austausch 2026

Am Mittwoch reisten die Schülerinnen und Schüler der Canisius Schule aus Almelo in einem auffälligen orangen Doppeldecker-Bus an. Die Vorfreude war groß, und die Atmosphäre war von Aufregung und Neugier geprägt. Nach ihrer Ankunft hatten die niederländischen Gäste die Gelegenheit, unsere Schule zu erkunden. Sie wurden durch die Räumlichkeiten geführt, lernten die verschiedenen Fachräume kennen und erhielten einen kleinen Einblick in den Schulalltag. Anschließend stärkten sie sich in der Stadt oder in den Gastfamilien, wo sie „traditionelle“ deutsche Snacks und Gerichte genießen konnten. Nach dieser ersten Erkundung ging es zu kleinen Kennenlernspielchen in die Almelohalle. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich näher kennenzulernen und erste Freundschaften zu schließen. Frau Christophery, die Vorsitzende des Almelo-Komitees, begrüßte die niederländischen Gäste herzlich und betonte die Bedeutung des interkulturellen Austauschs. Die Spiele waren eine gelungene Mischung aus Spaß und Teamarbeit, und die Schüler lachten und hatten viel Freude dabei. Der Abend wurde in den Gastfamilien verbracht, wo die Schüler gemeinsam zu Abend aßen. Es wurde viel erzählt und gelacht, während sie z.B. zusammen leckere Plätzchen backten. Am Donnerstag stand ein aufregender Ausflug zum Bergbaumuseum in Bochum auf dem Programm. Nach einer interessanten Führung durch das Schaubergwerk, bei der die Schülerinnen und Schüler viel über die Geschichte des Bergbaus hier in der Region erfuhren, durften sie einige typische Maschinen des Bergbaus ausprobieren. Die Begeisterung war groß, als sie selbst Hand anlegen konnten und die Funktionsweise der Maschinen hautnah erlebten. Nach dem lehrreichen Vormittag ging es zum Shoppen in den Ruhrpark. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, Souvenirs und Geschenke zu kaufen, und die Tüten füllten sich schnell mit verschiedenen Schätzen. Mit glücklichen Gesichtern trat der Bus die Rückfahrt nach Iserlohn an. Der Abend stand den Schülerinnen und Schülern wieder zur freien Verfügung, was bedeutete, dass sie Zeit mit ihren Gastfamilien verbringen konnten. Viele nutzten die Gelegenheit, um mehr über die deutschen Traditionen und Bräuche zu erfahren. Am Freitag ging es dann zum Eislaufen, wo alle sehr viel Spaß hatten. Es war eine tolle Gelegenheit, die gemeinsame Zeit noch einmal aktiv zu genießen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten ihr Können auf dem Eis, und alle hatten viel zu lachen, während sie zum Teil ihre ersten Versuche auf dem Eis wagten. Zum Abschluss des Austausches stärkten sich die Teilnehmer noch einmal in der City, bevor der Bus am Mittag wieder nach Almelo fuhr. Alle freuen sich jetzt schon auf den Gegenbesuch in Almelo Anfang Mai, um ihre neuen Freunde wiederzusehen und weitere gemeinsame Erlebnisse zu teilen. Die Vorfreude auf die neuen Abenteuer und die Chance, die niederländische Kultur besser kennenzulernen, ist bereits spürbar.
23 Jan.,2026
Christian Baltzer
Fahrten
Zugriffe: 629

Jochgrimm 2026 - Besonders, aber schön

Am Mittwoch, den 07.01.2026 ging es, wie jedes Jahr zum Schulstart nach den Weihnachtsferien, zu unserer wunderschönen Fahrt mit der gesamten Stufe 8 nach Jochgrimm in Südtirol (Italien) zum Skifahren. Dieses Jahr jedoch gingen wir am ersten Schultag erst noch für fünf Stunden in den Unterricht, bevor es dann am Abend gegen 19.30 Uhr Richtung Alpen gehen sollte. Wie es sich für eine Schulskifahrt gehört, starteten wir dieses Jahr im dichten Schneetreiben, so dass wir bis nach Bayern tatsächlich deutlich langsamer vorankamen als in den letzten Jahren, denn schon auf der Autobahn schaffte der immer stärker werdende Schneefall die ersten weißen Pisten.

So ging es über München nach Österreich, den Brenner hinauf und rein nach Italien. An der Ausfahrt Bozen Nord, wo wir von der Autobahn auf die Passstraße zum Paso Oclini abfahren mussten, streikte dann der Bus: Die Hydraulik war defekt und wir standen mit unserem Doppelstockbus mit Anhänger mitten in der Zufahrt zur Mautstation. Nichts ging mehr vor und zurück, zum Glück kam die Polizei sehr schnell und leitetet den gesamten Verkehr inklusive der großen LKWs um uns herum. Wie wir später erfuhren, wurden wir sogar im italienischen Verkehrsfunk erwähnt, das gab es in den 30 Jahren Schulskifahrt nach Jochgrimm auch noch nicht. Öfter mal was Neues!

Da war guter Rat teuer, aber unsere Treue zum Hotel Schwarzhorn wurde nun belohnt. Innerhalb kürzester Zeit war klar, dass der Bus nicht mehr fahrbereit war und vom Hotel aus wurden schnell zwei Reisebusse organisiert, die aus Bozen kommend uns die letzten 40 Minuten Fahrtstrecke zum Hotel Schwarzhorn bringen würden. Also vorsichtig ausladen und den ersten Bus mit den Koffern vollpacken, nach etwa einer Stunde startete der erste Ersatzbus mit 50 Personen auf die letzte Etappe zu unserem Hotel. Der zweite Bus kam etwa 10 Minuten später, wurde ebenfalls mit vielen helfenden Händen neu beladen und machte sich mit dem Rest der Truppe auf die letzte Etappe.

Ein wenig glücklich waren wir dann schon, als uns unsere beiden Skifahrberge – das Weißhorn und das Schwarzhorn – bei strahlendem Sonnenschein in Empfang nahmen.

Schnell wurden die Busse entladen und die Zimmer bezogen, dann ging es noch vor dem Mittagessen zur Skiausleihe.

Nach dem Mittagessen ging es dann mit den Skiern nach draußen in den Schnee, Materialkunde und erste Gleitübungen auf dem Ski, Aufsteigen am Berg und ähnlichen kleine Übungen standen auf dem Programm, so war alles dafür gerichtet, am nächsten Tag endlich mit dem richtigen Skifahren zu beginnen.

Vor dem Abendessen gab es dann noch eine gemeinsame Rallye durch das Hotel, dabei wurden alle Schülerinnen und Schüler über die geltenden FIS-Regeln informiert und konnten so auch das Hotel erkunden.

Nach einem anstrengenden Tag ging es dann zum gemeinsamen Abendessen, bevor relativ früh die Nachtruhe galt, denn viele hatten während der Nachtfahrt kaum geschlafen und am nächsten Morgen sollten dann alle fit für den ersten richtigen Skitag sein.

So ging es dann am nächsten Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück gut gestärkt auf die Piste. Direkt vor dem Hotel konnten über ein Förderband die ersten Anfängerpisten bewältigt werden. Mit „Pommes, Pizza“ als Übung ging es ans Bremsen, dann folgten die ersten Kurven.

Nach dem Mittagessen waren die ersten Anfänger dann bereits so weit vorbereitet, dass sie mit dem Tellerlift auf die einfachste Piste des Schwarzhornes fahren konnten. Neben einem tollen Ausblick ging es dann mit viel Freude hinunter ins Tal.

So endete der erste Skitag für viele sehr erfolgreich. In den nächsten Tagen kamen dann alle in den Genuss, hinauf auf das Schwarzhorn zu fahren, mit viel Spaß ging es die Pisten ins Tal und viele Übungen folgten, um die technischen Fähigkeiten immer weiter zu verbessern. So wurden aus Anfängern, die zum Teil großen Respekt vor den Abfahrten ins Tal hatten, echte Sportskanonen, die sich schnell und mit parallelen Skiern ins Tal „stürzten“.

Neben einer Wanderung zu einer Alpenhütte, wo man bei heißem Kakao rasten konnte und wo gerade Fütterungszeit für die Ziegen war, ging es am Sonntag noch mit einer Freiwilligengruppe auf das 2316 Meter hohe Weißhorn. Nach einem 2-stündigen Aufstieg entlohnte das fantastische Alpenpanorama für die Mühen: Jochgrimm liegt auf dem letzten Alpenzug vor den Dolomiten, so dass man auf der einen Seite den bekannten Rosengarten der Dolomiten sehen konnte, auf der anderen Seite hatte man einen Überblick über die gesamten Nord- und Südalpen bis hin zur Zugspitze in Deutschland.

So konnte jeder die Woche in den Südtiroler Alpen genießen, sei es bei Spieleabenden in der Bar, beim Kickern oder Tischtennisspielen oder auf den Fluren, wo immer etwas los war und eigentlich jeden Abend große Party war.

Aber wie alles Schöne endete auch unsere Fahrt nach Jochgrimm irgendwann. Am Dienstag, den 13.01.2026 mussten dann am Nachmittag die geliehenen Skier und Snowboards wieder zurückgegeben werden und es ging ans Packen. Es folgte noch ein letzter gemeinsamer Abend im Hotel Schwarzhorn, bevor es dann am Mittwoch, den 14.01.2026 nach dem Frühstück wieder nach Hause ging. Dieses Mal bekamen wir zwei einzelne Busse und fuhren über Österreich zurück nach Deutschland und kamen müde, aber glücklich nach einer richtig tollen Zeit abends gegen 22.00 Uhr am Hemberg-Parkplatz in Iserlohn an.

Zum Glück war der nächste Tag unterrichtsfrei, denn alle hatten es nötig, einmal wieder in Ruhe auszuschlafen und die Beine etwas zu entspannen nach 6 anstrengenden, aber großartigen Skitagen in den Südtiroler Alpen.

 

 

 








17 Dez.,2025
Christian Baltzer
Fahrten
Zugriffe: 807

Besuch aus Polen: Teil 1 des Austausches 2025/2026

Am Dienstag, dem 02.12.2025 war es endlich wieder so weit, der Austausch mit den polnischen Schülerinnen aus unserer Partnerstadt Chorzów konnte beginnen. Fünf Mädchen aus der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums An der Stenner konnten ihre Partnerinnen nun endlich persönlich kennenlernen.

Während die Lehrer dieses Mal die polnische Delegation vom Flughafen in Dortmund abholten, fanden sich die deutschen Schülerinnen bei Herrn Baltzer in Hemer zu Hause ein. Am Mittag trafen alle zusammen, bei einem großen kalten und warmen Buffet wurde dann zunächst zusammen gegessen. Essen verbindet nun einmal und so dauerte es nicht lange, bis die normalen anfänglichen Sprachschwierigkeiten überwunden waren. Bereits nach einer Stunde waren alle satt und redeten in mehreren Sprachen durcheinander, schnell konnte man feststellen, dass sich die Schülerinnen beider Länder gut verstanden.

So ging es nach dem Kennenlernen in die Gastfamilien, aber zum Abend hin trafen sich alle zu einem Bummel über den Iserlohner Weihnachtsmarkt wieder. So endete der erste Tag mit viel guter Laune und bereits toller Stimmung. Die Weichen für einen erfolgreichen Austausch waren also gestellt.

Am Mittwoch ging es morgens mit dem Zug nach Dortmund. Nachdem wir die Schwierigkeiten mit der deutschen Bahn überwunden hatten, ging es zunächst zur DASA in die große Ausstellung. Hier konnten die Schülerinnen nach Belieben die einzelnen Hallen erforschen und bei den vielen Angeboten, die es dort gibt, auch viel selbst ausprobieren.

Gegen Mittag ging es dann mit der Bahn zurück in die Dortmunder Innenstadt, wo neben den vielen Geschäften natürlich auch der Weihnachtsmarkt erkundet werden musste. Am Nachmittag fuhren wir wieder zurück nach Iserlohn, die Lehrer trafen sich beim Essen in der Iserlohner Innenstadt wieder, die Schülerinnen alle zusammen zum Plätzchen backen.

Am Donnerstag traf sich dann die gesamte Delegation in der Schule. Die Schülerinnen gingen zuerst mit in die Unterrichte, dann gab es eine große Führung durch das Gebäude des Gymnasiums An der Stenner, während die Lehrer bei der Schulleitung zur Begrüßung vorstellig wurden.

Den Nachmittag konnten alle wieder in den Familien verbringen. Am Abend ging es dann zu einer privaten Führung durch die Dechenhöhle. Marie Baltzer, eine ehemalige Schülerin des Stennergymnasiums, führte uns alle in 
englischer Sprache durch das Labyrinth der Höhle. Neben großartigen Tropfsteinen konnten auch Höhlenspinnen und überwinternde Schmetterlinge sowie eine Vielzahl von Zwergfledermäusen beobachtet werden. Selbst die schmalsten Gänge wurde – teilsweise auf dem Bauch rutschend
– erkundet.

Am Freitag startete der Tag in der Eissporthalle am Seilersee. Zusammen mit dem Sportkurs der Q1 von Frau Pfefferkuch ging es zum Schlittschuhlaufen. Ob als Profi oder mit einer Robbe als Hilfsmittel, alle hatten gemeinsam Spaß, so dass der Tag ein schöner Einstieg in das nun nahende Ende des Austausches war. Den Rest des Tages hatten die Schülerinnen dann frei und konnten gemeinsam und in ihren Gastfamilien noch einmal am normalen Alltag bei uns in Deutschland teilnehmen.

So hieß es dann am Samstag, dem 06.12.2025 wieder Abschied nehmen. Dieses Mal wurden die Schülerinnen von den Gasteltern zusammen mit ihren Austauschschülerinnen zum Flughafen nach Dortmund gebracht. Einigen fiel der Abschied schwer, aber umso größer wird dann die Freude sein, wenn wir als Schule im Mai 2026 den Rückbesuch nach Polen antreten werden.

Und was bleibt von diesem Austausch hängen? Die Gruppe war ungewöhnlich klein, was aber dann den Vorteil hatte, dass die Schülerinnen eigentlich jeden Tag in ihrer freien Zeit miteinander etwas unternehmen konnten. So war schnell klar, dass der Austausch ein voller Erfolg werden würde. Denn letztendlich soll so ein Austausch doch bewirken, dass wir uns als Europäer einander näherkommen und das hat dieses Mal außergewöhnlich gut geklappt. Deshalb an dieser Stelle auch noch einmal der Dank von Frau Thiel und Herrn Baltzer an euch, die ihr teilgenommen habt: Ihr habt unsere Schule großartig repräsentiert und hoffentlich selbst ganz viel von diesem Austausch mitgenommen; Erkenntnisse, die in Zeiten wie diesen außergewöhnlich wichtig sind. Wir Lehrer freuen uns schon – wahrscheinlich genau wie ihr auch – auf den Rückbesuch in Chorzów.

Wie immer an dieser Stelle sollt ihr aber auch noch zu Wort kommen und eure eigenen Eindrücke für die jüngeren Jahrgänge schildern.

Marleen: Man hat sich sofort wohlgefühlt, auch wenn das Englisch nicht perfekt war. Jeder hat jedem geholfen und die Gruppe hat direkt miteinander harmoniert. Es war schön zu sehen, wie offen und hilfsbereit alle miteinander umgegangen sind. Durch die frischen Blicke unserer Gäste haben wir unsere eigene Stadt noch einmal ganz neu entdeckt. Es ist ein Austausch der Kulturen, bei dem beide Seiten wachsen. Wir hatten alle zusammen eine tolle Zeit.

Viktoria: Ich fand, der Austausch hat nicht nur für neue Freunde im Ausland, sondern auch hier in der Schule beigetragen. Ich habe mich auch wirklich gut mit Leuten verstanden, die ich schon kannte, allerdings nicht wirklich mit ihnen gesprochen hatte. Die Freizeit ließ sich gut gestalten, da wir uns alle meistens zusammengetroffen haben und so jeder mit jedem interagieren konnte

Sophie: Es war ein kulturell reifendes Ereignis.

Aurelie: Also mir hat der Austausch sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr schön, dass wir so viele Ausflüge gemacht haben aber trotzdem so viel Freizeit hatten, dass wir uns alle zusammen immer getroffen haben. Wir haben Plätzchen gebacken, waren zusammen auf dem Weihnachtsmarkt und im Sauerlandpark und waren am letzten Abend auch alle zusammen als Abschluss in einem Restaurant essen. Es war auch gut, dass wir nur so eine kleine Gruppe von zehn Leuten waren und nicht dreißig, weil wir uns so auch alle zusammen treffen konnten. Aber es wäre natürlich schöner, wenn die nächsten Jahre sich mehr Schüler anmelden würden, damit man vielleicht auch mehr Möglichkeiten hätte, mehr Ausflüge zu machen. Insgesamt fand ich auch sehr gut, dass wir für alle Ausflüge mit Kosten für öffentlichen Verkehr einfach gar nichts bezahlen mussten. Die polnischen Schüler sind sehr nett und hilfsbereit und ich freue mich nächstes Jahr nach Polen zu fliegen☺️

Amelie: Ich fand den Austausch richtig cool, vor allem die Ausflüge, die wir unternommen haben. Mein Lieblingsausflug war das Eislaufen am Freitagvormittag. Meine Austauschpartnerin war auch richtig nett und wir haben uns direkt gut verstanden.

  1. Oerlinghausen 2025
  2. Paris, je t'aime!
  3. Besuch der Schülerinnen und Schüler aus Ungarn
  4. EF on Tour Brüssel 2025
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